Emmertsgrund: Imagefilm 2019

Auch der Turnerbund 1889 Rohrbach e.V. ist mit seinen Sportangeboten im Emmertsgrund sowie den Stadtteilen Boxberg und Rohrbach seit Jahren verwurzelt.

Diesen Film unterstützten wir sehr gerne mit sportlichen Beiträgen. „Warum“ ? Dieser Film ist genau die richtige Antwort auf das vermeintlich schlechte Image.

Bei sportlichen Kräftemessen sind Anfeindungen hinsichtlich Wohnort keine Seltenheit mehr, NEIN, sie sind an der Tagesordnung und machen auch vor den Jüngsten im Verein nicht mehr halt. Deshalb tragen wir auch weiterhin dazu bei, mit unseren Aktivitäten hier in den Stadtteilen und mit „Integration durch Sport“, dem Stadtteil „Für ALLE“ zwischen Reben und Wald das richtige Image zu verleihen.

Turnerbund Rohrbach

Der Vorstand

 

 

Link zu „Youtube“: https://www.youtube.com/watch?v=tae4sqOkX6g&feature=youtu.be

Downloadlink zu WeTransfer, der Film kann ca. 4 Wochen lang heruntergeladen werden, eingestellt von entermedia:

https://entermedia-hd.wetransfer.com/downloads/87a4d93c154cf2adb14a76985f10622920190214083713/8b0b87

Turniersieg und bester Torwart des Turniers

Die Erste Mannschaft gewinnt den Auto Stern Cup am 09.02.19 in St Ilgen. Die Vorrunde beendeten wir auf Platz 2 und mussten im Viertelfinale gegen den Tabellenersten der Gruppe B antreten. Hier kamen wir mit einem Sieg im 9m Schießen über St Ilgen ins Halbfinale. Dort wartete bereits der VfL Hockenheim, die man aber souverän schlagen konnte. Im Endspiel trafen wir nun auf den VfB Leimen.

Endstand nach regulärer Zeit 0:0, somit stand das zweite 9m Schießen auf dem Programm, hier glänzte erneut Lukan im Tor des Turnerbund und sicherte so den Turniersieg. Ausserdem wurde unser Keeper M.Lukan bester Keeper des Turniers. (4 Tore, davon 2 im 9m Schiessen und 5 gehaltenen 9 Meter)

Ergebnisse im Überblick:

Vorrunde

TBR : ASV/DJK Eppelheim 2:2 (Tore: Kornev/Müller)
TBR : Blau Weiss Neckargemünd 2:1 (Tore: 2x Janscho)
TBR : TSV Handschuhsheim 3:3 (Tore: Sochiera, Müller, Lukan
TBR : Blau Weiss Mannheim 2:0 (Tore: Janscho, Nazarenus)

Viertelfinale
TBR : FC Bad. St Ilgen 1:1 / 4:3 nE (Tor: Lukan)

Halbfinale
TBR : VfL Hockenheim 4:1 (Tore: 2x Kornev, Müller, Sochiera)

Finale 
TBR : VfB Leimen 0:0 / 4:3 nE

TBR Fußballer spielten beim Imagefilm "Emmertsgrund" aktiv mit

Vielen Dank nochmals an Markus und Sven, dass es mit dem Drehtag am Freitag, den 26.10.2018 geklappt hat. Es hat echt Spaß gemacht. Markus hatte ein kleines Trainingsprogramm für die C-Jugend zusammengestellt. Ebenso wurden Freistöße und einige Standardszenen geübt. Vor allem der Einlauf der Aktiven und das abklatschen mit den C-Jugend Spielern hatte was Besonderes.

Ein gemeinsames Abschlussspiel (Jung und Alt) krönte das Ganze. Ob man das in Zukunft wiederholt? Die Jungen jedenfalls waren begeistert!

Auch die unkomplizierten Dreharbeiten mit Michael Jung und Jannis von den Firma „entermedia“ war top. Wobei Jannis mehr „Kilometer“ zurücklegte als Herr Jung: Ob Standkamera, Drehen im Lauf - mit Bild-Stabilisator und Kamera… Ja sogar eine Drohne kam zum Einsatz.

Wir vom TBR bedanken uns nochmals ausdrücklich bei Sigrid Kirsch, 1.Vorsitzende vom STV Emmerstgrund, sowie der Firma entermedia GmbH, Steubenstr. 14, 69121 Heidelberg, dass wir AKTIV MITWIRKEN bei der Image-Arbeit für unseren Stadtteil mitwirken konnten.

Die Bilder wurden freundlicherweise von Entermedia und Markus Janscho zur Verfügung gestellt.

 

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Vom Paradies sieht man sich doch weit entfernt

Neujahrsempfang des Rohrbacher Turnerbundes: Jede Menge Lob und Anerkennung – Aber auch Ärger über mangelnde Wahrnehmung

Von Werner Popanda (RNZ 19.01.19)

Rohrbach. Mit einem Zitat von Winston Churchill eröffnet Gert Bartmann, Leiter des städtischen Amts für Sport – und Gesundheitsförderung, sein Grußwort beim Neujahrsempfang des Turnerbundes 1889 Rohrbach (TBR) im Alten Rathaus. Allerdings nicht mit dem ebenso bekannten wie ob der Quellenlage umstrittenen „No sports!“, sondern mit „Keine Stunde, die man im Sattel verbringt, ist verloren!“ Schließlich war Churchill in seiner Jugend begeisterter Reiter und Polospieler. Diese Begeisterung sah Bartmann in seinem Rückblick auf das internationale, nationale und regionale Sportjahr 2018 auch beim TBR und lobte die „hervorragende Arbeit, die unsere Sportvereine leisten“. Beim Lob wollte er es allerdings nicht belassen. Stattdessen kündigte er an, dass die Stadt nach der Umwandlung der beiden letzten Hart- in Kunstrasenplätze vor allem in vorhandene Sportinfrastruktur investiere. Hierzu zählt auch das Spielfeld des TBR auf dem Boxberg, das in zwei Jahren auf Vordermann gebracht werden soll.

Unterm Strich attestierte Bartmann dem TBR, mit „großartigen Sportangeboten für die Menschen auf dem Berg und im Tal“ aufzuwarten. Daher sei es wichtig, dass eine Kommune diese Arbeit unterstütze.  Im Falle des TBR geschehe dies mit 30 000 Euro Zuschüssen im Jahr, zu denen sich weitere Gelder für die Bereitstellung der Infrastruktur gesellten.

Aber dennoch „sehe ich uns vom Paradies noch etwas entfernt“, hatte Bianca Flock als 1. Vorsitzende festgehalten. Damit regierte sie auf eine Äußerung von Thomas Müller, ihrem Amtspendant bei der TSG Rohrbach, der im RNZ-Sportteil zu folgendem Schluss gekommen war: „Wir werden von der Stadt Heidelberg vorbildlich unterstützt, wir leben wie im Paradies.“ Dass es ihrer Ansicht nach nicht ganz so paradiesisch zugeht, begründete Flock damit, dass „natürlich die öffentliche Hand als auch das Ehrenamt dem Druck der finanziellen Beschränkungen, den hohen Arbeitsanforderungen und der wachsenden Anzahl an Aufgaben“ unterliege. Allerdings müsse dies weder zum Rückgang der Ehrenamtlichen führen, wenn es zu einer besseren Verzahnung komme. So wünsche man sich „auch beim täglichen Klein-Klein schnelle, freundliche und zielorientierte Hilfe“. Und so „super der Gedanke einer Umstrukturierung von Verantwortlichkeiten und Geldern für den Austausch defekter Sportgeräte“ sei, „brauchen wir zeitnah Ersatz für nicht mehr zugelassene Kästen, Sprungbretter, Matten und so weiter, damit unser Vereinssport jetzt reibungslos funktioniert.

Außerdem will der TBR laut Flock wahrgenommen werden, sowohl bei Einladungen zu Veranstaltungen, bei denen Ehrenamtlichen gedankt wird, als auch bei Geburtstagen, „bei denen wir als Mitgründungsverein übersehen wurden“. Gemeint war der 30. Geburtstag des Turnzentrums Heidelberg, bei dem der TBR laut Geschäftsführer Michhel Horsch „in der Laudatio wohl etwas unterging“.

Nicht zuletzt, so Flock, wolle der TBR „an Entscheidungsprozessen wirklich beteiligt werden“ – etwa, wenn es wie bei der künftigen Nutzung der denkmalgeschützten Halle auf dem Hospital-Gelände um ein für Rohrbach wesentliches Vorhaben gehe. Und nicht nur aus der RNZ wolle man künftig erfahren, dass der „Nordbadische Volleyballverband schon vor über einem Jahr Interesse daran bekundet hat“. „Wurde hier“, fragte Flock, „vergessen, dass es mehrere Sportvereine in Rohrbach gibt, die sich auch mit den sportlichen und gesellschaftlichen Bedürfnissen im Stadtteil auskennen?“ Oder gelte hier das Prinzip, „dass nur der, der am lautesten schreit, die meiste Aufmerksamkeit erhält?“

   
© Turnerbund Rohrbach 1889 e.V.