Hart – aber harmonisch

Viel mehr als Fuß- oder Handball haben die Heidelberger Sportvereine anzubieten – Heute stellen wir fünf erfolgreiche Exoten vor

(Auszug aus RNZ vom 10.07.2018)

 

Parkour und Freerunning

„Darf ich ein paar Backflips machen,“ fragt ein Junge seinen Trainer Simon Reibert. Er darf, und die Rückwärts-Salti gelingen prima. In der neuen Bahnstadt-Sporthalle trainieren gut 30 Personen – überwiegend Kinder und Jugendliche.

Eigentlich ist Parkour eine Fortbewegung von Punkt A zu Punkt B durch die städtische Umgebung. Dabei springt man über Mauern, Zäune und Geländer. Etwas zahmer, aber nicht minder akrobatisch geht es beim Turnerbund Rohrbach (TBR) zu. Parkour wird dort seit zweieinhalb Jahren unterrichtet. Man trainiert dabei auf Matten, an Sprungkästen und Trampolins und fabriziert dabei die unterschiedlichsten Sprünge, Drehungen, Rollen oder Handstände mit Überschlag.

Und es gibt keinen Drill dabei, denn jeder darf das machen, wozu er gerade Lust hat. „Wir achten nur auf die

richtigen Bewegungsabläufe,“ so Simon Reibert. Parkour ist kein Wettkampfsport, sondern eine Sportart, bei der es darum geht, Hindernisse zu überwinden und sich selbst zu überwinden. Und sie hat nicht zuletzt eine wichtige soziale Komponente. So gibt es im Rahmen der offenen Jugendarbeit, wie der Altstädter Einrichtung City-Cult und auf dem Emmertsgrund, Trainingsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche, die Spaß an einer außergewöhnlichen Betätigung haben. (Die Bilder wurden freundlicherweise von der RNZ zur Verfügung gestellt.)

  • 01-exotisch-rnz
  • 02-exotisch-rnz
  • 03-exotisch-rnz

  • 04-exotisch-rnz
  • 05-exotisch-rnz
  • 06-exotisch-rnz

  • 07-exotisch-rnz
  • 08-exotisch-rnz

und vielleicht schaut Ihr ja bei unserem Out-Door-Training auf der Neckarwiese vorbei:

 

 

 

   
© Turnerbund Rohrbach 1889 e.V.